Review Creative Camp November 2020

Die digitalen Blasen öffnen:

 

Gemeinsam online gestalten: Das 14. Creative Camp lässt vergessen, dass wir in einer digitalen Zeit leben.

Das Creative Camp am 27. und 28. November fand als CREATIVE CONNECT virtuell statt. Es startete am Freitag um 14:00 Uhr und endete am Samstag um 16:30 Uhr. Von etwa 100 angemeldeten Studierenden waren am Samstag ca. 80 anwesend, am Freitag ca. 70.

10 Lehrende haben 28 Kurse vorbereitet und durchgeführt. Dadurch ergaben sich Gruppengrößen zwischen 5-15 Studierenden.

Unter dem Motto „virtu–real“ thematisierte der Online-Event sowie die im Vorfeld versandten Giveaways die hybride Lehr- und Lernkultur im Fachbereich.

 

“Lernende äußern oft die Auffassung, dass wir in einer eigenen Blase sitzen. Dass sich diese Blasen aber fürs Studium zeitweise öffnen, ist einerseits eine digitale Kompetenz, andererseits auch eine zentrale Voraussetzung für den künstlerischen Prozess“,

so Studiendekan Prof. Dr. Andreas Lanig.

Ein Novum war die verlängerte Mittagspause am Samstag von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr, in der zusätzliche Kurse angeboten werden sollten. Es wurden lediglich zwei Angebote verwirklicht: einerseits das „Designer Yoga“ mit 13 Teilnehmerinnen sowie eine für alle offene „digitale Mensa“, die jedoch kaum genutzt wurde. Am Freitagabend gab es das Äquivalent einer „digitalen Cocktailbar“, die von 10 Teilnehmerinnen und einem Lehrenden wahrgenommen wurde. Für die hybride Veranstaltung im Juni 2021 ist es wichtig, diese Abendveranstaltung durch die Give-Aways stärker zu moderieren. So könnten Sektdosen o.ä. die Motivation verstärken, an dieser gemeinsamen Veranstaltung teilzunehmen.

Die angebotenen Kurse von 120-150 Minuten bewegten sich im Grundlagenbereich der Gestaltung, den angrenzenden Themengebieten wie Kreativitätstechniken, Illustration und Sprache. Für die Lehrenden stellen die Workshops interessante methodische und didaktische Herausforderungen da, die mit anwendungs- und handlungsorientierten Konzepten mit Leben gefüllt werden. Diese Konzepte finden so zurück in die „reguläre“ Präsenzlehre. Auch die Metaebene, die gestalterisches, schöpferisches Arbeiten als Grundlage erfordert, fand in Übungen und Gesprächen Raum. So ergänzten und erweiterten die Angebote das Curriculum in sinnvoller und erfrischender Weise. Gut besucht waren die Kurse im Bereich Softwareschulung und Existenzgründung.

Die technische Umsetzung in 12 verschiedenen Connect Räumen lief störungsfrei. Im abschließenden Feedbackgespräch äußerten hier die Studierenden viel Positives. Der vormals gewünschte Freiraum für informellen Austausch in der Mittagspause wurde allerdings nicht in dem Umfang genutzt, dass es eine so lange Mittagspause rechtfertigt. Stattdessen sollte in Zukunft auf eine gute Durchmischung der Semester geachtet werden, wie sie im Wahlprinzip meist gewährleistet ist. Diese Heterogenität wurde als sehr wertvoll empfunden, weswegen diese beibehalten werden wird.

Mit der dann wieder 60-minütigen Mittagspause können die Workshops am Samstag dann jeweils auch 150 Minuten sein. Die Studierenden wünschen in den Kursen mehr Angebote im Bereich der digitalen Gestaltung, da die Angebote zur Illustration etc. zwar beliebt sind, sich jedoch überschneiden.

 

“Es war ein sehr bereicherndes und kreatives Erlebnis, bei dem man in kurzer Zeit viel lernt. Intensiv, informativ und gemeinsam”,

schilderte eine Studierende.

 

“Das war ein Motivationsschub zum weiteren Lernen und Neues ausprobieren”,

fügt eine Kommilitonin an.

Wie in den meisten Abschlussgesprächen wurde auch dieses Mal gewünscht, dass auch die höheren Semester offiziell teilnehmen dürfen.

Bei einer rein digitalen Veranstaltung wünscht die deutliche Mehrheit, dass der Freitagnachmittag anstelle des Sonntagvormittag genutzt wird.

Der nächste Termin für das Creative Camp im Sommersemester ist der 5. und 6. Juni 2021. Das Motto des Creative Camps im Sommersemester 2021 wird „digitALMA MATER“ sein.

 

“Danke, dass trotz Corona so viele Workshops organisiert werden”,

da waren sich Studierende wie Lehrende einig; es war fast “zu viel Auswahl in zu kurzer Zeit, ein klasse Angebot und gut umgesetzt!”. Sofern es die Hygieneverordnungen erlauben, sollte für das sehr starke Kohorte 10/20 eine hybride Variante in Bad Sooden-Allendorf vorgesehen werden, zu der die Kohorten ab 04/20 digital zugeschalten werden und auch der größte Teil der Lehrenden dezentral teilnimmt. Dies kann aber erst Mitte Mai 2021 entschieden werden.

Ein positiver Nebeneffekt der digitalen Formate ist eine sehr hohe Aktivität in den sozialen Medien über den Hashtag #DCCWS20. Die darüber auffindbaren Bilder werden in den nächsten Tagen und Wochen über die Kanäle des Fachbereichs – zusammen mit einem zusammenfassenden Film – publiziert werden.

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