‚Krimskrams‘ oder Archetypen?

Einblicke in den Studiengang Craft Design

 

Nach erfogreichem Studienstart im vergangenen Jahr gaben die Studierenden im Studiengang Craft Design nun Einblick in ihre ersten Projektarbeiten. Die Werkschau fand – coronabedingt – ohne Gäste statt. In kleiner Runde von Studierenden und Lehrenden standen Methoden und Arbeitsprozesse der Gestaltungsfächer im Mittelpunkt.

Post it-Reliefs, Würfelstelen, Archetypen aus Krimskrams bis hin zu dreidimensionalen Körpern und Figuren entstanden im Fach Plastisches Gestalten, um ein Gefühl für Formen und ihre Aussage zu bekommen. In der Farbe ging es um Farbassoziationen, um Inspirationen durch die Natur und eine Einführung in die Ornamentik. Und im Fach Darstellen? Um zeichnen, zeichnen, zeichnen! Mit dem Stift denken lernen, das ist das Ziel.

All das ermöglicht unseren Studierenden, zu einem freieren, experimentellen Ansatz in der Gestaltung zu kommen – und zu einer wichtigen Erkenntnis: Es hängt alles zusammen, Idee, Zeichnung, Entwurf, Material, Farbe, Form und Raum. „Das Studium zeigt jetzt schon, dass man viele Dinge ganz anders sieht und neu entdeckt… und dass es auf das Detail ankommt“, stellt Katrin Beckmeier, Studentin und Auszubildende im Tischlerhandwerk, fest.

Und Studiendekanin Prof. Dr. Bärbel Kühne erklärt: „Craft Design ist offen für alle Gewerke und bietet einen ganzheitlichen Ansatz handwerklichen Gestaltens. Das ist der Grundgedanke unseres trialen Studiengangs.“

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