2150 – Eine Zukunftsvision

Projektentwicklung Medien
von Malia

Mein Ziel war es, eine fiktive Zukunft zu imaginieren. In dieser folgen auf unsere jetzige Zeit weitere Pandemien, Menschen werden immer mehr isoliert. Was würde mit uns passieren, würden wir weniger oder gar keine Berührung mehr erfahren?  Und wie reagieren Menschen, wenn Berührung plötzlich wieder möglich wäre. Der Blick in das Jahr 2150 lässt uns gerade so viele Generationen überspringen, wie es nötig ist, um neue Verhaltensmuster und neue „Normalzustände“ zu erlernen.

Wie wird die Welt im Jahre 2150 aussehen? Sie liegt nur einige Generationen nach uns und ist dennoch so fern. Was wäre, wenn weitere Pandemien auf die von Corona folgen? Wenn jeder menschliche Kontakt zur Gefahr wird und gemieden werden muss? Wie werden die Menschen leben? Und wie werden sie, sollte menschliche Interaktion irgendwann einen „Kickstart“ benötigen, Berührungen erlernen, nachdem sie selbst nie eine persönliche Erfahrung damit gemacht haben? Eine Freiheitskämpferin aus der Zukunft gibt uns Einblicke in ihr Tagebuch und teilt mit uns, wie sie die Welt durch eine Idee und ihre Hilfsmittel wieder besser, menschliche Annäherung wieder begreifbar und erfahrbar machen möchte. Ausgeführt wurde dies durch eine schriftliche Arbeit in Form von Recherche, fiktiven Logbucheinträgen aus der Zukunft, Konzeption eines Hilfsmittels sowie Audioaufnahmen. In den hier online gestellten Audioaufnahmen handelt es sich um einen Zusammenschnitt einiger Auszüge der eigentlichen Logbucheinträge.

„Es war sehr spannend sich mit den Kernfragen des Projektes auseinanderzusetzen. Dennoch war es schwierig sich in die Zeit in 2150, eine ungewisse Zukunft, hineinzudenken. Es gibt so viele Möglichkeiten in die sich die Welt bis dorthin entwickeln könnte, somit war es schwierig, sich auf einige wenige Dinge im Rahmen des Projektes zu konzentrieren.“

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