Ambiguitätstoleranz verschiedener Religionen und Kulturen in Jerusalem

von Damaris Dilling
Masterarbeit
Studiengang: Creative Direction
Dozent/in:

Eine Analyse zur inhärenten Rolle von Design

Neben meinem Studium an der DIPLOMA Hochschule lebe ich seit zweieinhalb Jahren als Entwicklungshelferin in Jerusalem. Jerusalem ist meiner Erfahrung nach ein Ort wie kaum ein anderer, an dem Religionen, Kulturen, Ideologien und Weltanschauungen aufeinandertreffen und es deshalb unter anderem immer wieder zu Konflikten kommt. 

Durch persönliche Erfahrungen habe ich mich dazu entschlossen, die Ambiguitätstoleranz in Jerusalem zu untersuchen und mich mit der Frage zu beschäftigen, wie Design diese fördern kann. Als Designerin und Entwicklungshelferin habe ich mir die Frage gestellt, ob ich meiner sozialen Verantwortung nachkommen kann, indem ich den unterschiedlichen Gesellschafts- und Religionsgruppen in einem Toleranz-Design-Projekt eine Plattform des Zuhörens und des Dialogs biete. 

Mein Gestaltungsprojekt löst Erkenntnisprozesse aus, stößt soziale Veränderungen an, vermittelt Informationen und schafft kulturelle Einbettungen. Die Stärke von sozialem Design ist es, Probleme und Fragestellungen auf eine eigene Weise zu erkennen und innovative Lösungen zu liefern. Dazu hat Design den Vorteil des neutralen Bodens, es ist nicht vorbelastet, weil es jedes Mal neu entsteht. Design kann nicht alle Probleme lösen, Design kann diese aber sichtbar machen, so dass sie von anderen Menschen gelöst werden.

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